Landsmannschaft im CC Concordia Chemnitz zu Ulm

Wir wünschen allen

Besucherinnen und Besuchern unserer homepage eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest

Weihnachtskneipe

Alle freuen sich schon auf die Weihnachtskneipe am 9.12., zu der sich bereits sehr viele Bundesbrüder angemeldet haben.

Concordenwochenende Hamburg Juni 2017

…. im Folgeneden möchte ich Euch kurz über das wunderschöne Concorden Wochenende in Hamburg berichten, welches mit 41 fröhlichen und gut gelaunten Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut besucht war.

Um 15:30 haben sich die „Frühankommer“ in der „Käjute“ getroffen. Die Kajüte ist ein Restaurant auf einem Bootssteg direkt an der Alster mit Wintergarten und Terrasse, nur wenige Gehminuten von unserem Hotel Crown Plaza entfernt. Lockeres Eintreffen der Bundesbrüder zum Begrüßungsbier, Kaffee und Kuchen. > Ab 18:00 Aufbruch zum Störtebecker- Fischrestaurant- St. Pauli. Bei gutem Essen ( zB Labskaus, Scholle Finkenwerder Art,…) mit Blick auf den Hafen kamen die Gespräche schnell in Gang. Einige Bundesbrüder machten noch einen kurzen Abstecher in die Hafenkneipe „ Scharfes Eck“ auf ein schnelles Bier,.. fanden sich dann aber rasch in der Bar „Elbwerk“ gegenüber ein, wo alle den Abend bei ein paar hervoragend gemixten Drinks ausklingen ließen>

Am nächsten Tag um 11:00 war die Plazabesichtigung der sehr eindrucksvollen Elbphilharmonie, davor legte dann um 12:00 eine für uns exquisit gecharterte Barkasse mit Kapitänin Veronika ab – sachkundig wurden wir durch den Hafen geschippert.

> Nach kurzer Zeit war allerdings das Bier aus ( mit dem legendären Concordendurst hatten die Hamburgerwohl nicht gerechnet ;-)), kein Problem für unsere Kapitänin: durch ein spektakuläreres Rendevousmanöver mit einer anderen Barkasse konnten wir weiteres Bier zu bunkern - stilechtes Astra -.

> Ausstieg der meisten Bundesbrüder im Museumshafen Oevelgönne. Die Besichtigung fiel wegen einsetzendem Regen etwas kurz aus. Ebenso der Spaziergang am nahe gelegenen Elbstrand. Wir konnten aber bei der der Gaststätte Elbterasse Bier und Mittagessen unter einem geschützten Zeltdach zu uns nehmen . Das dort mögliche Chillen im Liegestuhl unter Palmenblättern fiel allerdings aus. Von dort circa 16:00 Uhr Aufbruch zu einem erholsamen Mittagsschlaf im Hotel oder einer kleinen Shoppingtour oder Anderem.

> Abends fanden sich dann alle in der Brauereigaststätte „Altes Mädchen“ ein, eine sehr stilvolle Gaststätte am Rande des Schanzenviertels in der Nähe der Messehallen.

> Perfektes Essen und gutes „Craft Bier“ bildeten einen sehr gelungen Rahmen für einen gemütlichen Abend.

> Ein paar ganz „harte Jungs“ sollen Sonntag morgens sogar auf dem Fischmakt gesichtet worden sein,….

> Das Hotel im Stadtteil St. Georg in der Nähe der Außenalster war sehr gut gewählt, alle haben sich dort wohl gefühlt. Nach dem Frühstück hieß es dann schweren Herzens Abschied nehmen, ein herrliches Wochenende ging zu Ende.

> Wir danke Karina und Kai Uwe noch einmal ganz herzlich für die Ausrichtung des Concorden Wochenendes – als Geschenk habe ich im Auftrag des AHV und im Namen aller Bundesbrüder alten „Tawny“ überreicht und einen besonderen holländischen Käse - auf dem dazugehörigen Schneidebrett haben dann alle unterschrieben.

Hartwig Z!

 

Familientreffen auf der Alb

Der Bericht des AHV:

bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am letzten Wochenende über 40 Bundesbrüder und –schwestern auf der Schwäbischen Alb in Königsbronn Zang, der Heimat von Bundesbruder Wolfgang und Karin Harr. Freitag noch abends um 19h zeigte das Thermometer 30 Grad und inmitten eines Naturschutzgebietes bereiteten die beiden liebevollen Gastgeber die Kerbenhofhütte für uns vor, eine vollständig eingerichtete und romantische Bleibe für ein abendliches Zusammensein. Der Grill duftete bereits von weitem und so war es gar nicht schwer, den Weg vom Hotel zur Hütte zu finden. Die Unwetter, die uns der Wetterbericht ansagte, schienen nicht mehr als eine fehlerhafte Berechnung, so klar gab sich der Himmel.

Wolfgang und Karin empfingen uns in der Hütte und sogleich ergab sich eine gute Stimmung, wurde sich innig begrüßt und das Wiedersehen gefeiert. Der Grill bog sich unter der gesamten Fleischeslust und so war bis in die Abendstunden Gegrilltes verfügbar. Bedienungen sorgten für einen prompten Service, räumten auch rasch alle Teller wieder ab.

Es wurde ein wunderbarer Abend, den unsere Gastgeber hier für alle Concorden vorbereitet hatten. Man saß auf Bänken an einer langen Tafel. Die Kinder sprangen durchs Feld mit den beiden Hunden Balu und Grusel. Ein nachgezogenes Mittsommerfest. Die Aktiven entdeckten das Spiel mit den Bierjungen aus Miniaturgläsern und so schafften es auch einige Alte Herren hier mitzuhalten. Selbst die Infrastruktur an Gesundheitseinrichtungen wurde für gut befunden, so hatte AH Schellhorn erfolgreich vertestet, daß auch das Rote Kreuz binnen Minuten vor Ort zitiert werden konnte.

Die Nacht wurde lang und ab 23h machte sich ein Wolkenbruch auf, die Hütte und unsere Stimmung auf die Probe zu stellen. Es regnete sodann für Stunden in Strömen, in der Hütte aber fand man noch bis in die frühen Morgenstunden sein kühles Bier frisch serviert und so konnten wir in aller Ruhe das Ende des Gewitters abwarten.

Das Hotel, in dem wir fürstlich schliefen bot allmorgendlich frische Speisen von lokalen Höfen und so begannen wir gutgenährt den Samstag mit einer Busfahrt nach Neresheim zur dortigen Abtei, einem Meisterstück des wohl besten Kirchenbauers Balthasar Neumann. 50 Meter wollte er die Kuppel in Stein gestalten, gleich dem Pantheon in Rom. Allein das schnöde Geld fehlte den Fürsten um diesen Plan zu vollenden. Welches Glück wie sich erst vor fünfzig Jahren herausstellte, sitzt doch die Abtei auf einer Wanne voll angestautem Grundwasser, welches die Last der Kuppel wohl nicht getragen hätte. Baumeister und Plan der Abtei kennen wir noch alle vom alten 50 DM Schein. Dafür konnten die anwesenden Bundesbrüder die reichverzierten Fresken des Martin Knoller bestaunen, welche in sechs Jahre währender Arbeit in den feuchten Putz gemalt wurden, mit Edelsteinbesetzten Farben nach Geheimrezeptur hergestellt. 22.000 Gulden kostete das verzierte Gewerk, ein Lohn, von welchem heute jeder Malerbetrieb nur träumen kann.

Das Neresheimer Stadtfest lockte uns dann recht schnell vom Hügel der Abtei hinab ins Dorf. Kostümträger erregten unsere Neugier, sollte es doch ein rauschendes Fest geben mit viel Gesind und flüssigem Labsal? Leider weit gefehlt. Das Fest war noch im Aufbau befindlich, ein Bier war fern, so schlurften wir dann recht schnell zur Härtfeldbahn um noch einmal alte nostalgische Dampf- und Diesellokomotiven zu sehen, mit denen unsere Vorfahren vor nicht allzulanger Zeit die Strecken überwanden.

In der großen Hitze des Tages waren wir froh, den klimatisierten Bus abermals zu besteigen und fuhren sodann zurück nach Königsbronn. Dort wurden wir von Farbenbruder Gus Knöller und seiner Frau Ellen mit einem Glas Sekt im feierlichen Fürstensaal begrüßt. Reich verzierte Stuckdecken und erlegte Wildsauen an den Wänden erzählten uns von prachtvollen Tagen, in denen die Fürsten Württembergs das ansässige Zisterzienserkloster für ihre Jagdausflüge nutzten.

Gus war jahrzehntelang Bauingenieur und in der Hüttenindustrie tätig und empfing uns, um die Concorden in die 650 jährige Tradition der Hüttenwerke und der Eisenerzeugung am Ort einzuweihen.

Wer von uns Concorden konnte vorher erahnen, daß in Königsbronn die Wiege der Industrialisierung zumindest in Deutschland stand und hier seit 1365 Eisen industriell hergestellt und verarbeitet wurde, lange bevor man an Saar und Ruhr den ersten Schacht aushob? Mit viel Stolz führte uns Gus an einen Ort einer alten Gießerei, in welcher nach dem Puddelverfahren Eisen hergestellt wurde. Er berichtete uns von seinem Verein, welcher in liebevoller und langwieriger Kleinarbeit den Hochofen wiederhergestellt hatte. Danach ging es über den Ort hin zu einer wieder in den Originalzustand hergerichteten Feilenschleiferei. Mit Hilfe von Wasserkraft werden hier Schleif- und Haumaschinen angetrieben um spezialisiertes Werkzeug herzustellen. Natürlich ließ sich das Wasserrad in Bewegung setzen und alle anwesenden Concorden staunten nicht schlecht, wie man nur mit Wasserkraft große und professionelle Feilen herstellt.

Der Rückweg zur Schänke des Zisterzienserklosters sollte uns über den Brenztopf leiten. Allerdings wurden wir abermals vom Wetter überrascht so daß wir auf die zuverlässige Hilfe des Shuttles von Wolfi angewiesen waren, um die Stätte unseres Abends zu erreichen.

Mit viel Liebe zubereitet erwarteten uns hier Artur und Traudel. Allerlei schwäbische Spezialitäten wurden aufgefahren um uns mit lokalem Bier und Württembergischen Wein zu verwöhnen.

Es wurde ein unvergessener Abend, der nach langen Stunden des Zusammenseins mit Gesang ausklang. Während des Abends unterhielt uns ein Magier, dem Copperfield der Alb. Obwohl er ursprünglich zur Belustigung der Kinder vorgesehen war zog er alle Anwesenden in seinen Bann. Er war nicht nur in der Lage, Seile zu teilen und sich aus Fesselungen zu befreien. Auch konnte er die Gedanken der anwesenden Concorden lesen und brachte uns allesamt ins Staunen.

Am Sonntag morgen dann traf sich noch eine kleine Schar des harten Kern um den Scheidebecher kreisen zu lassen. Voll der Eindrücke und zufrieden ob des gänzlich gelungenen Wochenendes machte sich im Laufe des Tages ein Jeder auf den Heimweg. Noch lange wird die Erinnerung bei den beteiligten Bundesbrüdern und –schwestern präsent sein. Ein rundum gelungenes Wochenende!

Bleibt mir noch einen riesen Dank auszusprechen an die beiden Gastgeber Wolfgang und Karin! So reibungslos und harmonisch das Programm verlief, so war dies das Ergebnis von monatelanger harter Vorbereitung. All die unsichtbaren Schritte, die nötig sind, um einen ausgewogenen Ablauf auf die Beine zu stellen, all die Pforten zu öffnen, die ein Reisender sonst nie zu Gesicht bekommen würde.

Dieses Concordenwochenende war deshalb so gelungen, da es uns allen einen intimen Einblick in das Leben der Älbler bot und wir in Geheimnisse eingeweiht wurden, die ein Außenstehender sich nie ‚von der Alb ra‘ vorstellen konnte.

Wolfgang und Karin: Ihr habt das wundervoll organisiert, mit viel Liebe zum Detail und vor allem mit großer Aufmerksamkeit, daß wir Concorden uns alle wohlfühlen werden. Vielen herzlichen Dank hierfür!

So bleiben noch viele Erinnerungen, die uns noch lange beschäftigen werden. Bis kommendes Jahr zum Wiedersehen in Hamburg. Dort wird uns Kai-Uwe empfangen in der Freien und Hansestadt an der Elbe.

 

 

 

 

 

Grillen in Würzburg

Liebe Bundesbrüder,

am 11. Juni haben wir einen sehr netten Abend auf dem wunderbaren Verbindungshaus der Landsmannschaft Alemannia Markaria in Würzburg erlebt

Es gab sehr leckeres Essen – natürlich die Krönung: die köstliche, gegrillte Wildsau.Durstig blieb auch keiner, so dass die Stimmen gut geölt waren und gegen später Kommersgesang durch das Haus schallte.Die Stimmung war sehr fröhlich und freundschaftlich..

Mich hat sehr gefreut, dass so viele unserer Aktiven den Weg nach Würzburg gefunden haben, ich glaube keiner hat den Weg bereut !!

Hartwig Z!

 

 

 

 

Haus - und Gartentag Sommersemester 2016

Liebe Bundesbrüder,

einer glücklichen (!) Eingebung des Bundesbruders Felix folgend wurden die „Haus und Gartentage“ zu einer festen Einrichtung im Semester.

Jetzt war es wieder soweit: die Aktiven haben das Haus und den Garten wieder auf Vordermann gebracht !! Ihr könnt Euch hoffentlich bald einen eignen Eindruck machen.

Das Haus besitzt darüber hinaus einen neuen Kühlschrank, einen neuen Bürostuhl, einen neuen Grill und last but not least einen neuen Akuschrauber, der auch sofort zu ersten Reparaturen eingesetzt wurde – abends gab es dann noch einen sehr netten Abschluss in einem mexikanischen Restaurant.

Und nun ganz im Ernst: ich danke den Aktiven für den großen Einsatz und würde mich freuen, wenn viel AHAH dies mit häufigen Besuchen adH honorieren würden.

Mit bundesbrüderlichen Grüßen

Hartwig Z!

Einige Impressionen:

 

Wir haben eine neue Festnetznummer

die Nummer lautet: 0731/26507315

 

und die Aktivitas hat eine neue E-Mail Adresse: Concordia.Ulm@Gmail.com

Vorfreude auf das neue Semester:

Liebe Altherrenschaft!

Diesem Brief beigefügt ist das Semesterprogramm für das Sommersemester 2016. So könnt ihr alle wichtigen

Termine in euren Kalender übernehmen und sie möglichst häufig wahrnehmen.

Neben den obligatorischen Grüßen möchte ich euch auch noch in kleinem Umfang informieren, was diesesSemester so alles passiert ist und was im kommenden Semester für Veranstaltungen auf uns warten.

Begonnen hatten wir das Wintersemester 2015/16 mit einigen erfolgreichen Keilconventen und -veranstaltungen.

Diese ermöglichten es uns, drei neue Bundesbrüder in unseren engeren Kreis aufzunehmen.

Nach der sehr heiteren Hochzeit der Eheleute Jensen im August, kehrte bis zur Semesterantrittskneipe Ruhe auf dem Haus ein und die Aktivitas genoss dann zum ersten mal im Oktober wieder das Zusammensein mehrerer Concorden im hochoffiziellen Rahmen.

Für mich selbst war die Trauerkneipe im November, in der es trauriger Weise recht viele Sterbefälle zu bedauern gab, eine der schönsten und würdigsten Veranstaltungen des Semesters. Selten kommen zahlreich Concorden zum trauern zusammen, doch diesmal gelang es den elf anwesenden Kneipbesuchern eine Stimmung zu

schaffen, die den Verstorbenen in aller Ehre gerecht wurde.

Doch schon eine lustige Weihnachtskneipe und eine sehr besinnliche Weihnachts- und Neujahrszeit später war das Jahr wie im Fluge vergangen

So richtig startend mit der Antrittskneipe am 16.04.2016, zu der

sich die Aktivitas freuen würde viele blaue Mützen adH begrüßen zu dürfen, startet das ereignisreiche Sommersemester 2016.

Innerhalb der Aktivitas herrscht bereits rege Aufregung bezüglich des Coburger Pfingstkongresses vom 13.05.2016 – 17.05.2016, bei dem sicherlich wieder viel Gelegenheit besteht, sich in korporationsstudentischer Manier auszuleben!

Ein weiteres Highlight des kommenden Semesters ist sicherlich das gemeinsame Wildschweingrillen mit e. v. L! Alemannia Makaria am 11.06.2016 in Würzburg. Die Aktivitas dankt hier nochmal ausdrücklich AH Rosengarth, der das ganze in die Wege geleitet hat!

Schon zwei Wochen später lädt AH Harr zum Familienwochenende in die Ostalb ein! !

Der Juli wird eingeleitet mit dem allseits beliebten Wein- und Käseseminar am 06.07.2016, welches besonders unter Aktiven - und deren derzeitigen Lebensabschnittsgefährtinnen - eine äußerst beliebte Veranstaltung

darstellt.

Kurz darauf folgt das Geburtstagsgrillen der Gebrüder Mückschel (zu deren gemeinsamen 60. Geburtstag) am Tage der Semesterabschlusskneipe (23.07.). Hier freuen wir Aktive uns darauf, das Sommersemester gebührend im Kreise vieler Concorden ausklingen zu lassen.

Mit donnerndem Concordengruß verabschiede ich mich von euch und sehe gespannt auf das nächste Semester!

Christoph Z! xx

Trauerkneipe

Dreizehn Concorden fanden sich zur Trauerkneipe ein.

In Vertretung des Erstchargierten leitete aB Schlüter die Kneipe in gewohnt ruhiger und sachlicher Art, so dass eine würdevolle Atmosphäre entstand.

Die drei kürzlich verstorbeben Bundesbrüder, Karl-Heinz Röderer, Sepp Ehmann und Wolfgang Neugebauer wurden einzeln bedacht.

Der traurige Höhepunkt, wie immer das Verlesen der Namen der Bundesbrüder die in den Kriegen verstorben sind. Die letzten Terrorakte waren uns durchaus gegenwärtig und der Gedanke wie schnell Leben vergehen kann,....

Nachdem die Kneipe unter den Tisch geschlagen war, machten wir das, was Concorden immer machen wenn sie sich auf dem Haus treffen, sie hatten weiterhin eine gute Zeit miteinander.

 

 

Wir gratulieren Kai Ole und Stefi zur Hochzeit !!

Alles Gute auf dem gemeinsamen Lebensweg wünschen Euch alle Concorden.

Wir gratulieren Margarete und Kenny zur Geburt ihrer Tochter !!!

Chemnitzfahrt und 150. Stiftungsfest

Liebe Bundesbrüder,

 

nach 9 Tagen Festspiele dürstet mein Körper nach Entsagung. Auftakt für die Chemnitz-Tour bildete ja bereits der Samstag am Wochenende zuvor mit einem Begrüßungsabend im Chemnitzer Hof, bei dem sich die lokale Bar einem ersten Härtetest unterziehen musste.

Am Sonntag war dann eine Stadtführung angesagt, die ein mit Klaus Hoffmann befreundetes Ehepaar vorbereitet hatte und engagiert durchführte – alles zu Fuß und für die älteren Semester eine echte Herausforderung. Auf dem Gelände der Dresdner Strasse 44 stehen als letzte Überbleibsel sozialistischer Errungenschaften geschmackvolle Garagen im Stil der Zeit, die alte Akademie gibt es so auch nicht mehr, da diese auch zerbombt und nachfolgend überbaut wurde. Dann noch der Versuch, diverse Konstanten der alten Concorden zu verorten, es blieb bei dem Versuch. Zur Belohnung dann ein geselliger Abend im Myamar, das hätte auch unseren Altvorderen gefallen.

Dann ein weiterer Höhepunkt am Montag mit dem Besuch der Technischen Universität in Chemnitz, wo wir vom Chefarchivar Herrn Luther empfangen wurden. Der Empfang war herzlich und wir wurden hier von den Mitarbeitern der Uni mit einem extra für uns aufbereiteten Vortrag mit der Geschichte der Akademie (samt deren Weiterentwicklung zur Uni) und über deren Verbindungen überrascht. Im Gegenzug wurde dann den Vertretern der Universität die alte und neue Concordengeschichte sowie ein Wappenkrug übergeben. Bereits am nächsten Tag wurde im hauseigenen Mitteilungsblatt vom Concordenbesuch berichtet, nachfolgend der Link dazu. https://www.tu-chemnitz.de/uk/pressestelle/aktuell/1/6713

 

So, die Pflicht war erledigt, jetzt kam die Kür. Ein SETRA Vagabund des Baujahres 1960 war nun für rund 4 Tage unsere Heimat.

In der Burggaststätte der Rudelsburg konnten wir uns dann wieder etwas erholen, bevor uns ein Führer genauer in die Geschichte der Rudelsburg und die angegliederten Denkmäler einwies. Den Abend verbrachten wir dann in dem Tagungshotel der Kösener SC, gerade das angebotene Abendessen ließ erahnen, wie viel Optimierungsbedarf hier noch besteht.

Am Dienstag ging es dann nach Coburg, war dort wie immer. Vorher allerdings noch das so sehnsüchtig vermisste fränkische Mittagessen auf Banz mit nachfolgender Klosterführung. Als Schmankerl wurde uns eine sehr kompetente Weindegustation geboten, endlich mal wieder welche aus Franken und nicht von der Saale und Unstrut. Den Mittwoch verbrachten wir dann in Marktbreit, wo wir die ehemalige Schule der Köppl besuchten und auch einen Gräberbesuch machten.

. In einem urigen fränkischen Lokal stießen dann auch noch Bettina Rosengarth sowie Achim und Ragsi Renner zu uns, was die Stimmung noch zusätzlich steigerte.

 

Den Abschluss der Chemnitzfahrt und damit das Zurück in der Gegenwart verkörperte der Besuch des Käßbohrerwerkes in Neu-Ulm, allerdings werden die altbekannten Markennahmen und Erinnerung an eine ruhmreiche Vergangenheit sukzessive vom neuen Eigentümer, der Daimler AG, ausgelöscht. Finde ich jedoch auch nicht so schlimm, der Namen Daimler hat ja auch einen ganz guten Klang, außerdem brummt der Laden, was mir wichtiger erscheint. Zuletzt wurde nach dem Bezug des Hotels das Concordenhaus angesteuert, wo zahlreiche Aktive die Chemnitzfahrer freudig begrüßten. Immerhin fanden dann noch um die 60 Besucher zusammen, welche von einem angemieteten Grillmeister auf das trefflichste bewirtet wurden. Nochmals auch an dieser Stelle herzlichen Dank an Dirk Butenberg, der die ganze Tour akribisch vorbereitete und trotz seiner grippegeschwächten Gesundheit bis zuletzt wacker durchhielt. Was gerade auch uns alte Concorden wirklich freute, dass wir nach jahrzehntelange Abstinenz wieder Walter Geiselhart mit Gattin wiedersehen konnten. Den beiden gefiel es zumindest so gut, dass aus einer geplanten Stippvisite eine Dauerveranstaltung wurde und erst am Sonntagnachmittag Abschied genommen werden musste.

 

Dann ein Preopening der Feierlichkeiten am Freitagvormittag mit einem von Monika Mückschel organisierten Ausflug in das Allgäu. Wie immer klappte alles wie am Schnürchen und nach dem Besuch des Bad Wurzacher Riedes und Schloss Zeil ging es zur Stärkung in die Käserei Vogler. Zum Auftakt des Stiftungsfestes durfte ich in den Räumlichkeiten des Tulips rund 140 Gäste begrüßen. Dann die Mutter aller Schlachten. Etwas verspätet wurde der Kommers von Bernd Rosengarth eröffnet, der hier den gesamten Ablauf und die 120 Teilnehmer immer fest im Griff hatte und sicher leitete. Mein Dank gebührt auch ihm wie auch dem Erstchargierten Christoph Hagenmaier für die einleitende Reden zum Beginn. Die Festrede zum Thema 150 Jahre Concordia hielt der AHV, wobei er gleich am Anfang einen Rekord vermelden konnte: 68 Bundesbrüder werden am 150. Stiftungsfest teilnehmen, das sind 15 Bundesbrüder mehr als die bisherige Rekordmarke anlässlich des 122. Stiftungsfestes. Übrigens waren auch Vorsitzende des AHCC Dr. Ali Mahdi und der stellvertretende Sprecher des CC da und beehrten Concordia mit Vertreterreden. Nach dem Kommersende gegen 23.00 Uhr blieben viele der Teilnehmer noch sitzen und erfrischten sich am gesponserten Bier, während die Chargierten das Haus ansteuerten. Der Damenabend im Rosenzimmer fiel zwar nicht aus, wurde jedoch kurzerhand in eine Freilichtveranstaltung umgestaltet, so dass die Damen kommunikationsfreudige Stunden auf der Außenterrasse verleben konnten.

 

Am Samstag um 10.30 Uhr startete der Generalconvent als Vorbereitung auf einen berstend vollen Landesvater. So viele Mützen auf die Schläger gesteckt, mancher der Chargen wird sich hierbei wohl eine Zerrung am Unterarm zugezogen haben. Nachfolgend dann der Verkauf der Wappenkrüge und des neuen Bandes der Concordengeschichte. Manche wollten es kaum glauben, hatten wir ja darauf fast 20 Jahre gewartet. Eine kurze Äsung in den 3-Kannen, dann ein tiefes Luftholen zur inneren Vorbereitung auf den Ball. Als Maitre de Plaisir bot Hartwig Hildebrand wie immer das gewohnt souveräne Bild, alle 110 Teilnehmer fieberten dem Höhepunkt der Ballsaison entgegen, den Mensurtänzen. Im Gegensatz zu den Semestertänzen werden hier den älteren Teilnehmern leider jegliche Aufstiegschancen verwehrt, so dass sich hier das gewohnte Bild wie seit Jahren bietet. Auch ich durfte mittanzen, allerdings meldet sich seither meine Hüfte bei jedem Treppenschritt.

 

Den Ausklang bildete wie immer der Sonntag auf dem Haus. Klaus Hoffmann hatte hier für die Besucher eine Diashow der letzten 50 Jahre vorbereitet, die viele der jungen aber auch älteren Semester erfreute – herzlichen Dank auch an dieser Stelle. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt, glaubte zumindest Birgit Hildebrand. Leichtfertig vertraute sie den etwaigen Besucherzahlen, welche ihr von Hartwig und mir genannt wurden. Innerhalb von einer Viertelstunde waren alle 100 Weißwürste weggegessen, so dass hier noch auf ein Depot von Bouletten zurückgegriffen werden musste. . So voll war das Haus noch nie, auf der Terrasse und Paukraum war kaum noch ein Platz zu finden. Und schon drohte weiteres Ungemach in Form eines bis zum Rande vollgeschütteten Sektstiefels. Da dieses Mal sich genügend Münder fanden, ging dieser Kelch jedoch an mir vorbei. Gegen 16.00 Uhr verließ ich die HKL, um mich der dringend notwendigen Restauration meines Körpers zu widmen. Schön war`s, dennoch werde ich das 300. Stiftungsfest wohl ausfallen lassen.

 

Mit bundesbrüderlichen Grüßen

 

Rolf Mückschel Z!

 

Anbei eine kleine Bilderfolge!

 

 

Haus und Gartentag am 6. Juni

Wieder einmal haben die Aktiven das Haus entrümpelt, aufgeräumt und penibel gesäubert, dank eines neu angeschafften Fadenmähers ist nun auch der Garten bis in das letzte Eck gerichtet.

Alle wesentlichen Besorgungen, sind erledigt – Geschirr und Gläser sind gespült . In der renovierten kleinen Kneipe braucht man fast eine Sonnenbrille, so hell ist der Raum geworden ( nochmals Dank den Spendern) – aber was schreibe ich, Ihr werdet es ja bald bei unserem 150. Stiftungsfest persönlich begutachten können.

Mit bundesbrüderlichen Grüßen und bis bald

Hartwig Z!

Ein paar Impressionen:

 

147. Pfingstkongress in Coburg

Liebe Bundesbrüder,

 

wer nicht dabei war hat was verpasst. Es haben 15 Aktive und nach meiner Zählung (leider) nur 8 Alte Herren teilgenommen, der Rest der AHAH räkelte sich wohl auf dem Sofa oder war mit irgendwelchen Diensten beschäftigt. Vorab ein großes Lob an die Aktivitas, die über alle Veranstaltungen hinweg ein sehr erfreuliches Bild der Geschlossenheit vermittelt hat, meiner Meinung nach (und die ist als Rekordcoburgbesucher die einzig relevante) nicht nur bei den Bundesbrüdern den besten Gesamteindruck seit Jahrzehnten hinterließ. Selbst das Wechselgeld wurde wieder herausgegeben.

 

Freitagabend wie immer, mir wurde wie jedes Pfingsten ein Bier über den Anzug gekippt, die Aktiven haben hier wohl einen wohl vorbereiteten Plan und wechseln die Attentäter aus. Dieses Mal musste Matthias Mückschel ran, die Aktivitas hoffte wohl auf milde Worte des Onkels. War mir jedoch völlig egal, für eine komplette Aktivitas in Coburg opfere ich gern jedes Mal einen Anzug. Bereits am Samstag konnten es die bis dahin angereisten AHAH nicht glauben, als diese auf dem Staffelberg im Prinzip frühmorgens bereits fast ein Dutzend zechende Aktive vorfand, die sich unter den Schutz des heiligen Veits von Staffelstein gestellt hatten und direkt unter dem Kirchendach schon fröhlich dem Gerstensaft zusprachen. Durch die ankommenden AHAH entsprechend verstärkt, vergingen die Stunden wie im Flug, bis wir uns auf den Weg zur Veste machten. Dort noch wacker einige Stunden verbracht, bis sich nachfolgend die Spur der Aktiven und AHAH in Coburg bzw. in verschiedenen Kneipen verlor.

 

Dann war wieder Seßlach angesagt, jedoch waren am Sonntag die AHAH zur Abwechslung zuerst da und reservierten die Plätze. Seßlach mutiert jedoch immer mehr zu einem ausufernden Flohmarkt mit angehängten Marktfest, so dass es durchaus mal überlegenswert wäre, eine veritable Alternative zu Seßlach zu finden.

 

Auch der Montag verlief wie immer, jedoch wurde die Euphorie durch einen permanenten Nieselregen deutlich gedrückt. Nach der Kranzniederlegung am Ehrenmal fanden deshalb mehr Bundesbrüder den Weg direkt in die Stadt und erfrischten sich lieber in einem warmen Kaffee. Der Nachmittag diente zur Erholung aller Kombattanten, bevor wir uns zur letzten Stärkung in der BarCelona trafen. Die Bierversorgung war am Kommers dieses Mal sehr gut, von der Rede konnten wir auch dieses Mal – bedingt durch die mangelhafte Ausrichtung der Lautsprecher – kaum was (akustisch) verstehen. Dann folgte der Höhepunkt des diesjährigen Pfingstkongresses. Sage und schreibe 15 Concorden reihten sich hinter den Chargen zum Fackelzug ein (ein paar greise Bundesbrüder verschanzet sich altersbedingt wohl in einem Lokal), da war der einsetzende Regen völlig egal. So macht das Concordendasein Spaß! Concordia hatte fast so viele Teilnehmer am Fackelzug aufgeboten wie die Universitätsstädte Würzburg und Tübingen zusammen. Bei Ulmia liefen dann später noch einige Mädchen mit, um das Bild etwas aufzuhellen. Nach der Feierstunde am Marktplatz gab es dann ein letztes Bier, bevor die Aktiven zum Rückmarsch antraten- Leider verzögerte sich dieser Rückmarsch der Aktiven um ein paar Stunden, da ein Reifen beim geliehenen Bus von irgendeinem Chaoten zerstochen wurden und der Vorfall von der Polizei aufgenommen wurde.

 

Mit bundesbrüderlichen Grüßen

Rolf Mückschel Z!

 

 

Semesterabschlusskneipe WS 14/15

Liebe Bundesbrüder,

das war ein wirklich schöner Tag für einen Concorden wie mich. Es fing mit einem Abstich auf dem Mensurboden der Saxonia Stuttgart an und endete mit einem gediegenen Frühstück der Astra-Schläfer am Sonntagvormittag. Aber der Reihe nach. Als Vorprogramm des Abends und um uns in Schwung zu bringen nutzten wir einen regulären M-Tag des Waffenrings in Stuttgart. Concordia stelle mit Benjamin Emmanuel (3), Roland Dallner (1) und Christoph Hagenmaier (3) 3 Paukanten, welche ihre Sache alle sehr gut machten.Neben den Aktiven hatten auch 6 AHAH den Weg nach Stuttgart gefunden, Oliver Hollfelder kam durch Schlafstörungen begünstigt direkt aus München angefahren. Zur Feier des Tages nochmals 1 oder 2 Biere auf dem Sachsenhaus und dann geordneter Rückzug Richtung Ulm.

Dort ein sorgfältig geplanter Stubendurchgang auf dem Haus zur Feststellung des Reparaturbedarfs vor dem 150. Stiftungsfest.

Anschließend verteilte sich die Mannschaft. Die mächtige AHV-Findungskommission verlagerte das Abendessen in das Chinahaus, vermutlich um beim leichten und bekömmlichen Essen sich ganz auf den Kopf, und nicht auf die Verdauung konzentrieren zu können. Der veritable Rest der Mannschaft war zu einem großen Fondue-Essen im König-Wilhelm verabredet, Service und auch Timing waren dort sehr gut.

Dann folgte der Höhepunkt des Semesters. In den dicht gefüllten kleinen Kneipe hatten sich eine hohe Anzahl von Bundesbrüdern zusammengefunden, ich lüge nicht viel, wenn ich die Zahl mit fast 30 ansetze. Einige mussten sich sogar auf das arme Sünder-Bänkchen sitzen. Ein paar der üblichen Verdächtigen waren dieses Mal nicht dabei, stattdessen fanden Bundesbrüder wie Ralph Schmidt auf das Haus, die wir in den letzten Jahren eher selten gesehen haben – so soll es ja auch sein. Ein paar Gäste waren auch anwesend, neben 3 Verbandsbrüdern auch ein Vertreter der Ulmer Loge der Freimaurer. Irgendwie schmeckte mir das Bier auch besser als bei früheren Veranstaltungen, kann sein durch den Austausch des Stoffes aus der Premienmanufaktur Öttinger. Vielleicht lag es auch nur an der Kneipleitung, deren lockere Art die individuelle Selbstverwirklichung mancher Teilnehmer in gewissen Grenzen erlaubte, allerdings eben doch auch die notwendige Führung nicht vermissen ließ. Eine wirklich ansprechende Fuxenleistung abseits des üblichen Standards erfreute alle Herzen, in der ein Fux die Erlebnisse seiner noch kurzen Aktivenzeit mit wohlformulierten Worten verdichtete. Als er allerdings die alte Mär der auf dem Hause verspeisten Katze wage ansprach, machte ich mich auf meinem Stuhl ganz klein. Zu sehr quält mich noch in meiner Erinnerung die üblen Kochkünste einer damaligen Aktivenfreundin, die eine geplante lukullische Veranstaltung in ein kulinarisches Desaster verwandelte. Die vorher erwähnte Aktivenfreundin hat vermutlich eben auch aus diesen Gründen nie einen Concorden abbekommen. Die Kneipe war erst gegen 1.30 Uhr beendet, auch ein Hinweis darauf, dass er wirklich allen Kneipteilnehmern hervorragend gefallen hat.

Mit bundesbrüderlichen Grüßen

Rolf Mückschel Z!

 

 

Weihnachtskneipe

Liebe Bundesbrüder,

Am Freitagabend nach dem Glühmarkt trafen sich die Rosengarth’s und Mückschel’s nebst 5 Aktiven im Restaurant „zero-up“ - die Mannschaft überzeugte uns mit einem hervorragenden Essen, das nach chinesischer Tradition rundum gereicht wurde

Nach dem traditionellen Glühweintrinken auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt trafen wir uns ab 15.00 Uhr auf dem Haus zu den Conventen.

Wie immer auch das Abendessen im König Wilhelm, wobei sich die Küche diesesmal so reichlich Zeit ließ, dass wir die Rezeption von aF Koray Bayhan und damit auch den Beginn des Kommerses um ¼ Stunde verschieben mussten.

Wenn ich richtig gezählt habe, dann waren am Kommers 30 Bundesbrüder und 2 Gäste Ein neuer Fux begeisterte die anwesenden Bundesbrüder und Gäste mit einem Traktat zu den Folgen eines unerwarteten und andauernden Ausfall des Internets.

Ich wünsche allen Bundesbrüdern mit ihren Familien besinnliche Feiertage im Kreise ihrer Familien und eine guten Rutsch. Ich hoffe, dass ich möglichst viele von Euch spätestens zum 150. Stiftungsfest wiedersehen kann.

Rolf Mückschel Z!

 

 

149. Stiftungsfest

wer geglaubt hatte, das runde Stiftungsfest im nächsten Jahr würde seine Schatten in Form verminderter Teilnehmeranzahl vorauswerfen, sah sich hier getäuscht. Volle Bude beim Begrüßungsabend im König Wilhelm! Die Besucher brachten sich zuerst mal mit ein paar Gläsern Begrüßungssekt in Schwung, bevor die Tische gestürmt wurden. Leider hatten sich unsere jungen Bundesbrüder auf ganz wenige Tische verteilt, so dass nur wenige AHAH in den Genuss der ungeteilten Aufmerksamkeit der Aktiven kommen konnten. Dieses Networking verbreiterte sich aber hinterher auf alle die Teilnehmer, die den Sprung auf das Haus noch schafften. Uns das waren gegen 23 Uhr noch fast aller Besucher, offensichtlich hatte hier an diesem Abend die Bar im Maritim etwas von ihrem illustren Glanz und Anziehungskraft eingebüßt. Es könnte auch am unbestätigten Gerücht gelegen haben, dass anlässlich des anstehenden Geburtstages von Monika Mückschel ein paar Flaschen Sekt ihr noch so junges Dasein beenden sollten.

 

Vom Generalconvent gibt es zu berichten, dass Herrn Dr. Christoph Riese, ein jahrelanger Verkehrsgast auf dem Haus, auf Antrag in die AHV der Landsmannschaft Concordia aufgenommen wurde. Wir wünschen ihm lange Jahre viel Spaß und gemeinsame prägende Erlebnisse.

 

Nach dem Convent gab es das von zarter Damenhand zubereitete und servierte Mittagessen, das die Zeit bis zum Besuch der Galerie Weishaupt und zum Abendessen in den 3-Kannen überbrückte.

 

Wieder volles Haus dann beim Kommers. Bundesbruder Rosengarth hatte noch 3 Aktive seiner Würzburger Verbindung Alemannia Makaria mitgebracht.

Der Gastredner war OSD Lorenz Schulte von der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, der über die Schulentwicklung in Baden-Württemberg aus Sicht eines Schulleiters und betroffenen Vaters referierte. Für alle, die nicht dabei waren, stelle ich den Inhalt der Reformen in 22 Worten dar: Schulen dienen nicht mehr der Persönlichkeitsentwicklung der Schüler, sondern sind im wesentlichen nur noch eine verlängerte Werkbank von Handel, Dienstleistung und Industrie. Viele Vertreterreden sorgten für zusätzliche Auflockerung. Herr Rehfeldt, Vorsitzender der VACC und Waffenrings Ulm, Neu-Ulm und Oberland bat Concordia um zusätzliche Unterstützung bei anstehenden Veranstaltungen und ggf. auch bei den anstehenden Neuwahlen der Vereinsführungen.

 

Beim Stiftungsfestausklang am Sonntag verweise ich auf meine Berichterstattungen der letzten Jahre.

Haus und Gartentag

anlässlich des “Haus und Gartentages” haben die Aktiven. mit großem Einsatz geputzt, ausgemistet, repariert und aufgeräumt, Gregors Großcousin hat seinen Anhänger zur Verfügung gestellt, so dass wir Müll günstig abfahren können und seinen Kärcher hat er auch zur Verfügung gestellt,.so dass Terrasse und Eingang “glänzen”. Die Fugen im Bad sind neu mit Silikon gefüllt ; die neue Duschkabine ist aufgestellt und der Flur wird auch noch vor dem Stiftungsfest von den Aktiven gestrichen.

Nach getaner Arbeit hatten wir noch ein paar sehr fröhliche Stunden bei "Niko", gutes Essen und Trinken und anschließend fröhliches Kegeln waren der Lohn für den anstrengenden Tag.

 

Ab- und Geburtstagskneipe SS14

Liebe Bundesbrüder,

zum 2. mal berichte ich über unsere Geburtstagskneipe, welche die sonst übliche Abschlusskneipe ersetzt. Zeremoniemmeister von Butenberg hatte bereits um 16.00 Uhr 2 Tische im Garten der Lochmühle reserviert, geruhte sich allerdings doch etwas später die Runde anstatt in einer Uniform in einem modischen neuen Anzug zu bereichern. Dafür war ich bereits um 15.00 Uhr auf der Terrasse, um Frühankommer begrüßen zu können. Das dauerte dann doch immerhin fast eine Stunde, bis Bundebruder Klaus Hoffmann auftauchte und mir Gesellschaft leistete. Mit Hilfe der beiden anwesenden Bundesschwestern wurden die Reihen geschlossen und die Zeit war wieder einmal viel zu kurz: 18.00 Uhr war Begrüßung und anschließendes Buffet auf dem Haus angesagt.

Nachdem der AHV und der Erstchargierte ihr Hausrecht an Dirk abwälzten, durfte er als Zeremonienmeister erst einmal die Gäste begrüssen und auf den Ablauf des Abends vorbereiten. Auf jeden Fall bogen sich unsere stabilen Eichentische unter der Last des Essens, letztendlich schafften es die Anwesenden in einer einzigartigen Kraftanstrengung, alle Speisen vor, während und nach der Kneipe restlos zu verputzen. Einen herzlichen Dank an die Aktivitas für die hervorragende Präparation der Kneipe auch als Speiseaal.

Der formelle Teil der Kneipe (im engeren Sinn als Abschlußkneipe zu bezeichnen) endete um 21.00 Uhr und wurde von den Chargen in ein Inoffizium übergeleitet. Hier übernahmen dann die Geburtstagskinder die Kneipleitung. Bbr. Haun machte das Fuxmajorat und Bbr. Rosengarth übernahm die Kneipleitung. Flankiert wurde er von den Bundesbrüdern Wagner und Hildebrand. Es entwickelte sich eine Kneipe in der üblichen Semesterendstimmung, welche trotz der Bierorgel, bearbeitet und Bundesbruder Flack, einen einigermaßen organisierten Eindruck erweckte. Wer dachte, nach den Laudatien an die Geburtstagskinder (Hartwig und Wagner je 55, Rosengarth 45 und Haun 30) sei alles ausgestanden, irrte sich. So wurden von der Aktivitas und dem AHV noch weitere Geburtstagskinder ausgegraben und standen kurz im Rampenlicht der Kneipe. Die Aktiven Matthias Mückschel und Koray Bayhan werden immerhin auch stolze 20 Jahre, wenngleich hier aufgrund der noch wirklich vorhandenen profunden Lebenserfahrung die Würdigung relativ kurz geriet. Wohl abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine schön gemachte Fuxenleistung von Ben und Kory. Zuletzt den Dank an den Großzeremonienmeister für seine Bereitschaft, auch künftig hier den Protokollstock bei den Kneipen der nächsten Jahre zu schwingen.

Mit bundesbrüderlichen Grüßen

Rolf Mückschel Z! AHV

Wochenende am Tegernsee

Liebe Bundesbrüder,

 

griabig bedeutet auf hochdeutsch wohl so etwas wie gemütlich. In einer von Hans abgespielten Videobotschaft von Gerhard Polt versuchte dieser kalauerisch, den Fachbegriff für das restliche Deutschland zu beschreiben, was aber nur teilweise gelungen sein dürfte. Doch erstmals der Reihe nach. Hotel Bachmair am See in Rottach-Egern war unsere Konstante, die uns bereits am Freitagnachmittag erwartete. Hotel Bachmair, kein unbekannter Name in der Region, das konnte man bereits bei der Einfahrt zum hoteleigenen Parkplatz sofort spüren. Mit meinem Dienstwagen, immerhin einer veritablen Mercedes Mittelklasse, fühlte ich mich angesichts der herumstehenden Karossen etwas fehlplatziert und minderwertig, der nagelneue Flügeltüren SLS direkt am Hoteleingang mit einem Körperbehindertenausweis hinter dem Volant konservierte meinen temporären mentalen Schockzustand. Wie kann ein Autofahrer, der sich in einen SLS hineinzwängen kann, körperbehindert sein – egal wie alt er ist?

 

Bis zum Abendessen in einem wunderschönen Zimmer mit langer Tafel und wunderbarer Aussicht auf den Tegernsee verbrachten wir die Zeit bei einigen Erfrischungen direkt am See, es wurden dringende und weniger dringende Herzensangelegenheiten gegenseitig ausgetauscht. Der AHV konnte bei der Begrüßung einen Überraschungsgast unter den Teilnehmern identifizieren: Kai-Uwe Jensen hatte sich in sein Flugzeug gesetzt und flugs München angesteuert, um das Wochenende zusammen mit uns verbringen zu können. Lob, Lob, wer die Tortur der Anreise nach Osnabrück noch in Erinnerung hat, weiß auch die Anwesenheit von Familie Ellerbrake zu würdigen, Sven übrigens als einziger während des gesamten Wochenendes immer in Vollcouleur. Besondern gefreut hat uns nach jahrelanger Abstinenz die Anwesenheit von Birgit und Uli Klus, die – um es vorauszunehmen – einen baldigen Besuch einer der nächsten Veranstaltungen versprochen haben. Nicht zu vergessen die anwesenden 6 Aktiven, welche die Runde erstens mal verstärkten und auch gleichzeitig verjüngten. Bei einem sehr guten Abendessen wurde der Abend lang, allerdings wurde nur noch Dirk und einige Aktiven an der Bar gesehen. Die Diensteifrigen Adlaten wollten die Bar schon um 0.30 Uhr schließen, jedoch überredete Dirk wortgewaltig die Besatzung zur einer Prolongation der Öffnungszeit, vermutlich unterstützt durch bedrucktes Papier mit Wasserzeichen und einer Zahl.

 

Der nächste Morgen sah uns alle zusammen beim wirklich ausgezeichneten Frühstück. Ein wesentlicher Gesprächspunkt waren die Beobachtungen der Barbesucher am früheren Morgen. Offensichtlich hatte es ein älteres Liebespaar (beide zwischen 70 und 80) nach dem Barbesuch sehr eilig, in eindeutiger Mission ihr Zimmer aufzusuchen (sagte Dirk). Ob es nun die Aufregung oder eventueller medikamentöser Überbehandlung zuzuschreiben war, ließ sich nicht feststellen. Auf jeden Fall stürzte der Galan auf der Treppe und könnte auch nicht mehr von einem Notfallteam wiederbelebt werden. Das sollte auch uns älteren Concorden eine Warnung sein – mit unseren altbewährten Ehefrauen kommen wir nicht in solche Situationen. Persönlich streifte ich meine noch anhaltende Depression vom Vortag umgehend ab, da ich das alte Liebespaar sofort mit dem oben erwähnten SLS verortete - und plötzlich glänzt wieder der Benz!.

 

Anschließend eine Busfahrt zum Freilichtmuseum Schliersee von Markus Wasmeier. Jeder hat bereits ein paar Freilichtmuseen gesehen, das von Markus Wasmeier sticht jedoch dahingehend ab, dass diese Gebäude alle um ein paar Jahrhunderte älter waren (an 12. Jahrhundert) und dementsprechend auch einfacher ausgestatten waren für die gleichrangige Unterbringung von Mensch und Viechzeug. Der Museumsbiergarten lockte dann alle zu einer kleinen Stärkung bei selbstgebrautem Bier, bevor nach einem kurzen Fußweg eine Destille am Ortsausgang von Schliersee angesteuert wurde. Nicht alle Bundesbrüder konnten den elaborierten Ausführungen eines jungen Medizinstudenten aus München folgen, der die Erzeugung von Whiskey aus dem FF heraus erklärte. Wach wurden jedoch alle bei der abschließenden Whiskeyprobe, welcher nachfolgend auch für die nötige Ruhe auf der Rückfahrt zum Hotel sorgte.

 

Den späten Nachmittag nutzten die Aktive sowie Dirk und Henrike zu einer unerhörten und gleichzeitig respektablen Leistung: Es wurden mehrere Runden im eiskalten Tegernsee geschwommen. Trinken und Essen kann ja jeder Concorde, aber Sport? Dieser scheint doch immer mehr in Mode zu kommen und verstört den Schreiber dieser Zeilen nachhaltig. Bereits am Morgen hatten Kai-Ole und Andreas Zabel den gesamten Tegernsee umrundet, 22 km in gut 2 Stunden. Vielleicht könnte man, wie in der arbeitsteiligen Wirtschaft üblich, zu einer Art Funktionstrennung kommen. Es gibt Concorden, die machen nur Sport und die anderen trinken und essen nur. Zum Abendessen wurden wir am hoteleigenen Bootssteg abgeholt und zur gegenüberliegenden Schlossbrennerei Tegensee verschifft. Der Name des Lokals allein führt in die Irre, es gab hier nicht nur selbstgebranntes, sondern auch die oft zitierte deftige bayerische Hausmannkost zusammen mit lokal gebrautem Bier. Die Stunden verflogen viel zu schnell, ein Großraumtaxi musste 3 mal fahren um uns direkt an die Bar des Hotels zu verfrachten. Dieses Mal sind allerdings keine besonderen Vorfälle zu berichten, es wurde nur getrunken und gelacht.

 

Bisher hatten wir mit dem Wetter Glück gehabt, am Sonntagmorgen regnete es in Strömen. Das hinderte uns jedoch nicht, wie von der Regie geplant, nach dem Frühstück die Wallbergbahn anzusteuern, welche uns auf den 1.620 m hohen Gipfel verfrachtete, Gottseidank waren die Kabinen geschlossen. Da wir praktisch auf dem Gipfel ohne Sicht und damit fast orientierungslos waren, konzentrierten wir uns auf eine unserer Kernkompetenzen und ließen es uns gut schmecken. Danach dann etwas überstürzt der Aufbruch, da aber einige Bundesbrüder noch ein paar hundert Kilometer vor sich hatten allerding gut nach zu vollziehen. Und ein guter Grund bei, besserem Wetter wiederzukommen. An dieser Stelle nochmals der Dank an Julia, Hans und Erik Werner. Das Concordenwochenende war sehr ausgewogen organisiert, es war nie das Gefühl da, dass das Programm drängt oder zu bestimmten Phasen durchhängt. Also eine wohldosierte Mischung und allen zukünftigen Ausrichtern von Concordenwochenenden zu empfehlen.

 

Mit bundesbrüderlichen Grüßen

Rolf Mückschel Z! AHV

 

 

 

 

Aufruf zur Arbeit an der Concordengeschichte

Liebe Bundesbrüder,

auf dem letzten AHC im Dezember wurde ja der Stand der Arbeiten zur Concordengeschichte kurz dargestellt. Ziel ist es ja, bis zum 150. Stiftungsfest die letzten 50 Jahre zu veröffentlichen. Martin Beetz und Rolf Mückschel haben dazu aus den verschiedensten Unterlagen beginnend mit dem SS 94 (die 30 Jahre vorher waren durch Bundesbruder Hasenäcker bereits vorhanden) eine Rohversion der Concordengeschichte erstellt, welche wir jetzt interessierten Bundesbrüdern zur Überarbeitung anbieten.

Keiner kennt die Vorkommnisse eines Semesters so gut wie die damals aktiven Bundesbrüder, es besteht also für Euch alle die Möglichkeit, die Concordengeschichte weiter zu verbessern und auch in Eurem Sinne zu beeinflussen. Nutzt deshalb die Chance und bringt Euch aktiv ein. 

Wie geht das? Die Rohversion ist auf der Homepage ist auf der Homepage abgelegt und nicht änderbar. Macht es Euch doch mal ganz einfach und ruft die Concordengeschichte auf der Homepage auf. Dann schaut mal Eure Aktivenzeit an oder sucht nach bestimmten Begriffen, z.B. den eigenen Namen oder den von Consemestern. So werdet ihr auf die Euch interessierenden Inhalte der Concordengeschichte geführt und prüft hier auf Ergänzungsbedarf. Falls Ihr diesen feststellt, wendet Euch über Email an Martin Beetz oder Rolf Mückschel und bittet um die entsprechenden Passagen.

Die Concordengeschichte wird nicht in Gänze, sondern nur in „Jahresscheiben“ als Word-Dokument über Email überlassen – Martin oder mich anmailen und anfordern. Die Bearbeitungszeit sollte in der Regel 4 Wochen nicht überschreiten. Bundesbrüder ohne Email-Account oder die entsprechenden Microsoftprogramme können hier von unserer Seite aus nicht unterstützt werden, das würde von unserer Seite aus nicht mehr beherrschbar sein. Achtung: Die ganze Aktion sollte nur ein halbes Jahr dauern und bis Mitte 2013 abgeschlossen sein.

Beste Grüße Rolf Mückschel Z!

Kontakt

Concordenhaus
L! Concordia Chemnitz zu Ulm
Heidenheimer Str. 118
89075 Ulm
Tel (0731) 26507315

concordia-ulm(at)outlook.com

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